Bernhard Stärck – Vorstellung

Auf über 30 Jahre Erfahrung in der ambulanten, stationären und teilstationären Altenpflege kann ich zurückblicken. Zuerst als Zivildienstleistender, dann als Altenpfleger, Pflegedienstleiter sowie Einrichtungs- und Geschäftsleiter. Am 01. März 2015 habe ich die Stärck BIP gegründet und biete Beratung, Interimsmanagement, Qualitäts-management, Coaching und Fortbildung für die Pflegebranche an. Der GRN bin ich beigetreten, weil ich glaube, dass eine gute und enge Vernetzung mit Akteuren der Gesundheitswirtschaft für die Altenpflege immer wichtiger wird.

Der demografische Wandel, der vorherrschende Fachkräftemangel in der Pflege und das stetige Steigen der Anzahl an Hilfs- und Pflege-bedürftigen sind die Herausforderungen unserer Gesellschaft. Mit zunehmend steigendem Alter nimmt auch die Anzahl der Komorbiditäten zu. Demenz ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, die noch nicht heilbar ist.

Deutschland hat rund 1,5 Millionen Demenzfälle (Schleswig-Holstein über 53.000) und in Dänemark leben mehr als 85.000 Menschen mit Demenz. Der Fachkräftemangel zeigt sich gerade in Schleswig-Holstein, so wurden bereits Aufnahmestopps in Pflegeheimen verhängt, was Einfluss auf die Qualität der Pflege und die

Lebensqualität hat. Die Demenzbetroffenen und deren Verbesserung der Lebensqualität stehen in diesem Projekt im Vordergrund. Das übergeordnete Projektziel ist deshalb die Etablierung von Welfare- und Gesundheits-technologien, um Menschen mit Demenz in Pflegeheimen und der gewohnten, familiären Umgebung in ihren Abläufen zu unterstützen.

Der alleinige Einsatz von Technologien wird dabei nicht der Mehrwert sein, sondern viel mehr das Anpassen, Adaptieren und Weiterentwickeln von Technologien basierend auf den Nutzer-anforderungen, Abläufen und Prozeduren. Der Endbenutzer soll optimal unterstützt werden. Eine grenzüberschreitende Potential- und Benefit-Analyse wird im ersten Teil des Projektes durchgeführt, um mit gezielten Maßnahmen die Barrieren des deutschdänischen Gesundheits-markts zu senken und somit KMUs den Eintritt zu erleichtern.

Die Anpassung und Weiterentwicklung von vorhandenen Technologien und die anschließende Implementierung von zweimal drei Pilotstudien sollen Best-Practice-Ansätze ergeben. Diese neuen Ansätze werden für die Lehre & Forschung und damit auch für den Bereich Weiterbildung verwendet. Die Entwicklung von Kompetenzen für Gesundheits-berufe basierend auf dem Schwerpunkt eHealth und Demenz im Bereich Weiterbildung und die Etablierung eines Weiterbildungszertifikats sind ebenfalls ein essentieller Baustein, um gegen den auftretenden Fachkräftemangel anzukämpfen.

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